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NEUES SCHULZENTRUM FÜR MEIDLING

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Bilder: GSD GmbH

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Der Realisierungswettbewerb für ein Teilprojekt des Schulzentrums in Meidling ist abgeschlossen.

Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, eine Tochtergesellschaft der WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, hat im Auftrag der Stadt Wien das Projektmanagement für die Realisierung des Schulzentrums in Meidling übernommen. Als ein Teil davon soll eine Erweiterung und Substanzsanierung der Volksschule Ruckergasse 42-44 erfolgen.

GSD Gesellschaft für Stadt- und Dorferneuerung gewinnt Wettbewerb

Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH hat einen EU-weiten, offenen, anonymen Realisierungswettbewerb mit vorheriger Bekanntmachung gemäß Bundesvergabegesetz und anschließendem Verhandlungsverfahren durchgeführt. Das Verfahren wurde in Kooperation mit der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Wien durchgeführt. Die vorgelegten Wettbewerbsprojekte wurden vom Preisgericht nach städtebaulichen, architektonischen, funktionalen, ökonomischen und ökologischen Kriterien beurteilt. In der abschließenden Preisgerichtssitzung wurde die GSD Gesellschaft für Stadt- und Dorferneuerung GmbH, Architekt Dipl.-Ing. Werner Rebernig, als Sieger gekürt.

Zwei bestehende Schulgebäude sollen durch einen dazwischenliegenden Zubau ergänzt und zu einem miteinander verbundenen Gebäudekomplex zusammengefasst werden. Weitere klassengroße Räume, ein zusätzlicher Speisesaal, sowie Sanitär- und Garderobebereiche sollen geschaffen werden, um den bestehenden Bedarf an zusätzlichem Schulraum im 12. Bezirk zu decken. Im Endausbau wird eine 21-klassige Volksschule mit Tagesbetreuung entstehen. Das Bestandsgebäude Ruckergasse 42 soll mit Bezirksmitteln im Rahmen des Schulsanierungspakets SUSA saniert werden. Die Fertigstellung des Schulbaus soll bis August 2019 erfolgen.

Lückenschluss

Der geplante Erweiterungsbau schließt die Lücke zwischen den beiden Bestandsobjekten mit einem 4-geschoßigen Baukörper in geschlossener Bauweise. Um einen großzügigen, überdeckten Vorplatz vor dem neuen Haupteingang zu ermöglichen, rückt der Neubau im Erdgeschoß von der Baufluchtlinie der Ruckergasse ab. An den Eingang schließt eine erweiterte Foyersituation an, die gleichzeitig die Verbindungsspange zu den bestehenden Gebäudeteilen bildet. Die Schnittstellen zwischen dem geplanten Neubau und dem Bestand sind höhentechnisch und funktional optimiert. Im Untergeschoß, unmittelbar unter dem neuen Foyer, befindet sich die Zentralgarderobe in kurzer Distanz zum Haupteingang. Küche und Speisesaal sind im Erdgeschoß angeordnet. Das Funktionslayout dieses Bereiches verspricht eine große Praktikabilität und rechtfertigt auch die Umstrukturierung des Bestandes in diesem Bereich.

Als Erweiterung der Verbindungsspange ergibt sich im 1. Obergeschoß ein großzügiger zweigeschoßiger „Bewegungsraum“ mit viel Mehrwert. Die Klassenräume sind in Anzahl und Flächenausmaß dem angegebenen Bedarf entsprechend konzipiert. Die von allen Bauteilen erreichbare Dachterrasse stellt ebenso einen sehr begrüßenswerten Mehrwert dar. Der Vorschlag zur Fassadengestaltung des Erweiterungsbaus mit bunten Quadraten und transparenten Schnittstellen stellt einen bewussten Kontrapunkt zum Bestand dar und liefert einen anregenden Beitrag zur neuen Adresse.

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