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MEDIAROOM

GLEICHENFEIER FÜR SCHULZUBAU AM ENKPLATZ

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Harald Hobacher (ÖSTU-STETTIN), BV-.Stvin. Katharina Krammer, Robert Oppenauer (MA56), Lehrling (ÖSTU-STETTIN), Rainer Loos (WIP), BV-Stv. Thomas Steinhart
​Fotos: PID/Martin Votava

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Zusätzliche Räume, unterirdische Turnsäle und smarte Technologie.

Die Offene Neue Mittelschule I und die Neue Mittelschule II am Enkplatz in Wien-Simmering werden erweitert. Das Konzept der Wiener Architekten Burtscher-Durig situiert die vier neuen Normturnsäle unterirdisch und schafft damit zusätzlich eine großzügige Sportfreifläche mit rund 3.500 Quadratmetern für die rund 1.000 Schülerinnen und Schüler. Der Zubau mit 13 Klassenräumen, Fachräumen, offenen Pausen- und Arbeitsbereichen und neuer Schulbibliothek wird in Form eines Querriegels an das unter Denkmalschutz stehende Gebäude angeschlossen. Die neuen Stiegenhäuser mit Aufzug ermöglichen eine barrierefreie Erschließung nicht nur für den Neubau, sondern auch für das bestehende Schulgebäude. Bei der Gleichenfeier konnten sich nun unter anderem Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart und Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak ein Bild vom Baufortschritt machen.

Zukunftsweisend mit „Smarter Together“

Das Projekt wird im Rahmen des EU-Programms „Smarter Together“ gefördert, in dessen Rahmen Smart-City-Ansätze im bestehenden Wohngebiet ausgetestet und umgesetzt werden sollen. Das umfassende Schulerweiterungsprojekt entstand aus der ursprünglichen Idee Schülerinnen und Schüler zu Botschafterinnen und Botschafter der Smart City zu machen. Die Initialförderung der EU beträgt 457.000 Euro. Zahlreiche Smart City Themenfelder wurden dabei berücksichtigt: Sanierung, Energiemanagement, lokale Energiegewinnung, Rückspeisung von überschüssiger Energie, Infrastrukturerfordernisse, Partizipationsprozesse und Integration.Die Gesamtfertigstellung ist für August 2019 geplant. Die Stadt investiert in das Projekt insgesamt rund 27Mio. Euro.

Nachhaltiges Energiekonzept

Die Turnsäle werden in „Null-Energie-Bauweise“ ausgeführt. Das Haustechnikkonzept sieht neben einer Photovoltaikanlage auch die Nutzung von Geothermie in Verbindung mit Wärmepumpen vor. Darüber hinaus wird in Kooperation mit Wien Energie zusätzlich eine thermische Solaranlage errichtet, die überschüssige Wärme in das Fernwärmenetz einspeist. Für eine optimale Raumluftqualität ist für die Turnsäle eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. 

Zusätzlich werden am Schulstandort innovative Smart-City-Lösungen umgesetzt: So wurden bereits am Vorplatz der beiden Schulen innovative Sitzmöbel, so genannte Solarbänke, aufgestellt. Sie bieten die Möglichkeit, über integrierte Photovoltaikzellen Smartphones und andere mobile Endgeräte aufzuladen. 

Öffentlichkeit und Schulen werden regelmäßige über den Projektverlauf informiert. Für weitere Erkenntnisse werden zukünftig die Energiedaten der Schule automatisch im Viertelstundentakt an eine Datenplattform geliefert und von Expertinnen und Experten der Stadt Wien ausgewertet.

Mehr Platz

„Mit diesem Projekt schaffen wir mehr Platz und ein besonders attraktives Lernumfeld für die Kinder und Jugendlichen im Bezirk. Gleichzeitig werden Smart-City-Lösungen umgesetzt, die die Stadt Wien insgesamt und den Aufenthalt der Schüler im speziellen verbessern werden“, freut sich Bezirksvorsteher-Stellvertreter Thomas Steinhart.„Damit wird in Simmering ein besonderes Vorzeigeprojekt umgesetzt, das mit Sicherheit auch Vorbild für andere Bezirke Wiens sein wird.“

„Die Erweiterung der Schulen am Enkplatz ist ein Leuchtturmprojekt. Die WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, ein Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung GmbH, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche Schulzu- und -neubauten realisiert. Hier setzen wir mit einem durchdachten architektonischen Konzept und innovativen Lösungen ein Zeichen für die Zukunft“, sagt Wien Holding-Geschäftsführerin Sigrid Oblak.

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