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DACHGLEICHE FÜR KINDERGARTEN PÖTZLEINSDORF

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Bilder: Votava/PID

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Die WIP errichtet in zwei Bauphasen drei neue Gebäude für mehr als 270 Kinder.

Wald, Wiesen und viel Platz zum Forschen und Entdecken: Der Kindergarten in der Pötzleinsdorfer Straße 230 in Wien-Währing wird bis Frühjahr 2018 in zwei Phasen neu errichtet. Jetzt konnte die Dachgleiche gefeiert werden.

Neubau bei laufendem Betrieb
Der Bau erfolgt in zwei Phasen. Die ersten beiden Häuser werden bereits Ende August 2017 fertig gestellt. Der Kindergartenbetrieb für 60 Kinder wird bis dahin in einem bestehenden Gebäude aufrechterhalten. Vom Herbst 2017 bis zum Sommer 2018 wird das dritte Gebäude durch einen Neubau ersetzt. Während der Bauzeit wird eine gesicherte Aussichtsplattform den Kindern die Möglichkeit geben, das Baugeschehen live mitzuerleben. Nach der Fertigstellung wird der Kindergarten Platz für neun Gruppen und vier Besuchsgruppen, insgesamt 270 Kinder, bieten.

„Dieser Kindergarten bietet vor allem viel Freiraum im Grünen. Mit der Erweiterung des Platzangebotes profitieren davon noch mehr Kinder“, freut sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Aktuell gibt es in Wien rund 86.200 Plätze für Kindergartenkinder (0-6 Jahre) im städtischen und privaten Bereich, davon 27.400 Kleinkindergruppenplätze (0-3 Jahre). Für 3 - 6jährige Kinder hat Wien durch den laufenden Ausbau aktuell eine Versorgungsquote von über 100 Prozent. Bei den 0-3-Jährigen kommt Wien auf eine Versorgungsquote von rund 47 Prozent, bei den 1-3-Jährigen auf rund 71 Prozent.

Ökologie im Mittelpunkt
Das Projekt wird im Auftrag der Stadt Wien (MA 10 – Wiener Kindergärten) von der WIP Wiener Infrastruktur Projekt GmbH, einem Unternehmen der Wien Holding-Tochter WSE Wiener Standortentwicklung, in Holzbauweise umgesetzt. Die schnelle Bauzeit bei laufendem Betrieb stellt die WIP durch eine ausgeklügelte Baustellenlogistik sowie durch die Errichtung in Fertigteil-Holzbauweise sicher. Die Gebäude entstehen in Niedrigenergiebauweise unter Einsatz rein ökologischer Dämmstoffe, für Kühlung im Sommer sorgen eine Beschattung sowie eine statische Nachtkühlung. Geheizt werden die drei Häuser vorwiegend mittels Erdwärmesonden. Die Fassaden sind in Lärchenholz mit örtlicher Begrünung ausgeführt, auch die Dächer sollen begrünt werden. Die Fassaden werden überdies so angelegt, dass sie Nistplätze für regional geschützte Tiere bieten. Der Großteil des benötigten Strombedarfs wird durch Photovoltaikmodule am Gebäudedach selbst produziert.

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